Europäische Energiekonferenz (E2C)
Vom 17.04 bis 20.04.2012 findet in Maastricht die zweite Europäische Energiekonferenz (E2C) statt. Sie gilt in Europa als Treffpunkt der Energieszene, wo über die zukünftige Energiewirtschaft in Europa diskutiert wird.
Europäische Energiekonferenz – European Energy Conference (E2C)
Maastricht / Hamburg, 17.04.2012. Heute startet in Maastricht (Niederlande) die zweite Europäische Energiekonferenz – European Energy Conference (E2C). Sie gilt in Europa als der Treffpunkt der Energiewirtschaftsszene. Die Europäische Energiekonferenz wurde zum ersten Mal im Jahre 2010 ins Leben gerufen, bei der drei europäische Wirtschaftsorganisationen international führende Experten aus der Industrie, der Politik und der Wissenschaft zur Konferenz einladen.
Chairman der diesjährigen E2C ist Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich. Die Schirmherrschaft hat der EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger übernommen. Oettinger stellte schon im Februar die Förderpolitik für erneuerbare Energien, den mangelnden Fortschritt der energetischen Sanierung, den Ausbau von modernen Stromnetzen, um beispielsweise Strom von den Windkraftanlagen im Norden bis in den Süden transportieren zu können, sowie die CO2-Abscheidung der Bundesregierung in Frage.
Ziel der Europäischen Energiekonferenz
Wie sieht die Zukunft der Energie in Europa aus, welche Entwicklungen und derzeitig verfolgten Technologien finden statt, von fossilen Brennstoffen und Kraftwerken, erneuerbaren Energiequellen, bis hin zu Brennstoffzellen und Kernfusionen in Atomkraftwerken? Für zukünftige strategische Entscheidungen, werden dazu in der Europäischen Energiekonferenz nicht nur wissenschaftliche und technische Erfahrungswerte sondern auch ökologische, politische und soziale Punkte aufgenommen. Wie sieht zum Beispiel die Energiewirtschaft in Bezug auf die Umwelt- und Klimabelastung aber auch in Hinblick auf die Versorgungsicherheit, die industrielle Durchführbarkeit und die nachhaltige gesellschaftliche Akzeptanz aus?
Ziel der Europäischen Energiekonferenz ist es, die Entwicklungen und Innovationen zu optimieren um eine gemeinsame Vision für ein zukünftiges Energiesystem in Europa zu entwerfen, bei der die Rolle von Wissenschaft und Forschung in diesem zukünftigen zu definierenden nachhaltigen Prozess herausgearbeitet wird. Die Europäische Energiekonferenz bietet dazu den Vertretern aus der Industrie, der Politik und der Wissenschaft die Gelegenheit, über Lösungen und über die Rolle der Energieforschung zu diskutieren.
Was sollte beachtet werden?
Energie ist für unsere heutige Gesellschaft und Wirtschaft lebenswichtig. Ein umfassendes Thema und eine nachhaltige Herausforderung, dessen Auflösung auch in Hinblick auf die nächsten Generationen zwingend notwendig ist. Die Herausforderungen einer zukünftigen Energiewirtschaft in Europa umfassen dabei viele Ebenen der Komplexität, von der naturwissenschaftlichen Forschung und Engineering über Inovationen und Energieanlagenlösungen, bis hin zur Ökologischen, Ökonomischen, Politischen, Sozialen und Gesellschaftlichen Komponente. Auch Aktionen und Vereinbarungen, nicht nur in Europa sondern auch auf der globalen Ebene, sind dabei ohne eine ideologische Voreingenommenheit zu betrachten.
SLH, Foto’s fotolia.com: Europaflagge © Alterfalter
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Eine Kommentar zu Europäische Energiekonferenz (E2C)
Die EU ist weder in der Lage eine gemeinsame verbindliche Wirtschaftspolitik auf den Weg zu bringen, noch die Verschuldung der einzelnen Mitgliedsstaaten auch nur annährend in den Griff zu bekommen. Wie soll da denn bitte eine gemeinsame Energiepolitik zustande gebracht werden? Und hierzulande sind noch nicht einmal die Zuständigkeitsbereiche auf der Bundesebene klar definiert. Man entscheidet mal eben quasi über Nacht im Alleingang den Ausstieg aus der Kernenergie und um die Formalitäten können sich dann andere kümmern.
Aber jetzt ist erstmal Wahlkampf…