Naturkosmetik – Teil 3: Klar, sanft, duftend – für fettige Haut
WeeYoo zeigt, wie Du mit selbst gemachter Kosmetik für einen natürlichen Ausgleich Deiner Haut sorgst. Heute Teil 3 unser Naturkosmetikserie für die fettige Haut…
Naturkosmetik
Teil 3: Klar, sanft, duftend – für fettige Haut
WeeYoo zeigt, wie Du mit selbst gemachter Kosmetik für einen natürlichen Ausgleich Deiner Haut sorgst.
Ein matter, reiner Teint mit feinen Poren – das ist der Wunsch vieler Frauen, deren Haut von Mutter Natur mit einer allzu fleißigen Talgproduktion ausgestattet ist. Doch die Hormone haben anderes im Sinn: Sie sorgen für Mitesser und Pickel. Aber keine Sorge, es gibt gleich zwei gute Nachrichten.
Erstens neigt Deine Haut in diesem Fall nicht so leicht zu Falten – sie bleibt lange jugendlich straff und glatt.
Zweitens schenkt Dir die Natur eine Reihe von Pflanzen und Kräutern, mit denen Du für einen natürlich Ausgleich sorgen kannst. WeeYoo zeigt Dir in diesem Teil der Serie „Tipps für eine schöne Haut – was die Natur Dir schenkt“, wie Du diese ganz leicht zu Deiner eigenen, individuellen Naturkosmetik verarbeiten kannst.
Außerdem in dieser Serie:
Teil 1: Tipps für eine schöne Haut – was die Natur Dir schenkt
Teil 2: Empfindliche Haut? Diese Pflanzen und Öle schützen und pflegen
Teil 3: Klar, sanft, duftend – Naturkosmetik für fettige Haut
Teil 4: Gegen Cellulitis ist ein Kraut gewachsen
Teil 5: Bitte Lächeln – natürliche Mittel gegen Fältchen
Teil 6: Früchte und Wachse, die trockene Haut verwöhnen
Die Apfelmaske als Muntermacher
Das brauchst Du: 1 sauren Apfel, 1 TL Honig, einen weichen Waschlappen
Wer fettige Haut hat, sollte auf Gesichtsmasken, die Öle und andere Fette enthalten, komplett verzichten. Alles, was hingegen leichte Säuren enthält, desinfiziert und erfrischt Deine Haut ganz besonders. So wie zum Beispiel der Apfel – und nebenbei riecht er auch noch so lecker. Die Apfelmaske ist extrem leicht herzustellen: Du reibst einfach einen sauren Apfel und mischst einen Teelöffel Honig darunter. Suche Dir einen gemütlichen Platz zum Hinlegen – vielleicht im Garten oder auf dem Balkon? Lege die Gesichtsmaske für rund 25 Minuten auf und spüle sie dann vorsichtig mit Wasser ab.
Anregend und himmelblau: Gesichtskompresse mit Wegwarte
Das brauchst Du: 2 Tassen Wasser, 2 TK Wegwartenwurzel, einige Wegwartenblüten, ein Tuch
Mit ihren himmelblauen Blütchen wächst die Wegwarte am liebsten an Wegrändern, wo wir nur allzu oft achtlos an ihr vorübergehen. Dabei war sie schon im Altertum als regelrechtes Zauberkraut bekannt. Denn die Wegwarte enthält Bitterstoffe, die nicht nur für unsere Verdauung gut sind, sondern auch fettige, unreine Haut gut durchbluten und desinfizieren.
Ganz einfach kannst Du mit der Wegwarte eine wohltuende Kompresse herstellen: Zerkleinere die Wegwartenwurzel. Koche zwei Tassen Wasser auf und gebe die Wurzeln hinein. Lasse die Mischung ungefähr 10 Minuten vor sich hinköcheln. Gib zwischendurch auch noch die Blüten dazu. Gieße anschließend alles durch ein Sieb und lasse den Wegwurzeltee ein wenig abkühlen, bis er angenehm warm ist.
Tauche dann ein Tuch für die Kompresse ein. Suche Dir einen ruhigen Ort zum Hinlegen, lege Dir die Kompresse auf das Gesicht und ggf. den Hals. Lass die Kompresse rund 15 Minuten einwirken. Versuche Dich in der Zeit zu entspannen und somit auch etwas Gutes für Deine Seele zu tun. Genieße die Wärme und den wohligen Duft.
Erfrischendes Gesichtswasser mit der Power der Iriswurzel
Das brauchst Du: 1 Iriswurzel, ½ Liter Wasser, 1 Löffel Honig, 1 Sieb, 1 schöne Flasche
Die Iris – auch Schwertlilie genannt – wird gerne in der Kosmetik eingesetzt. Warum solltest Du ihre Kraft also nicht auch für Deine persönliche Naturkosmetik verwenden? Aus ihrer Wurzel kannst Du zum Beispiel ein reinigendes Gesichtswasser herstellen.
Zerschneide die Wurzel dazu in kleine Stücke. Setze einen halben Liter Wasser auf und koche ihn zehn Minuten lang, bis er steril ist. Gib dann drei Eßlöffel Deiner Iriswurzel dazu, reduziere die Temperatur und lass den Topf zugedeckt etwa eine Stunde sanft köcheln.
Danach füllst Du Deinen Iriswurzel-Sud in eine Porzellan- oder Glasschale und lässt ihn über Nacht abkühlen. Am nächsten Tag erhitzt Du ihn, gibst einen Löffel Honig dazu und seist das Ganze durch das Sieb in die Flasche. Vielleicht möchtest Du diese noch mit einem hübschen Ettikett versehen.
Du solltest Dein Iriswasser regelmäßig zweimal am Tag anwenden – am besten morgens und abends. Verbrauche das Wasser innerhalb von einer Woche.
Die Hefe-Gesichtsmaske für eilige Schönheitskuren
Das brauchst Du: 1 Würfel frische Hefe, etwas lauwarme Milch, ein Waschlappen
Hefe wirkt nicht nur von außen gut gegen Pickel und Mitesser, sondern auch von Innen. Warum dies so ist, ist noch nicht genau geklärt. Doch man geht davon aus, dass die in der Hefe enthaltenen, lebenden Kulturen schädliche Bakterien verdrängen und das Wachstum guter Bakterien fördern.
Eine Gesichtsmaske mit Hefe ist schnell gemacht und verbessert das Erscheinungsbild Deiner Haut sofort.
Rühre dazu einfach den Würfel frischer Hefe mit etwas warmer Milch zu einem glatten Brei und verteile ihn gleichmäßig auf Hals und Gesicht. Warte bis die Mischung getrocknet ist und spüle sie dann vorsichtig mit einem weichen Waschlappen und viel warmem Wasser ab.
Die zauberhafte Creme der Zaubernuss
Das brauchst Du: 4 EL Buttermilch, 2 TL gemahlene Zaubernussblätter, 1 TL Aprikosenöl, 2 TL Mandelöl, 1 Glas oder Tiegel
Die Zaubernuss wird auch Hamamelis genannt. Nordamerikanische Indianerstämme nutzten ihre Kraft zum Heilen. Etwa, indem sie Tees aus der Rinde der Zaubernuss kochen und sie für Kompressen gegen Tumore und Augenentzündungen nutzten. Außerdem tranken die Frauen den Sud bei starken Menstruationsblutungen.
Aber auch für die Haut soll die Zaubernuss Wunder vollbringen können: ihre ätherischen Öle sollen die Poren verkleinern und die Talgproduktion Deiner Haut vermindern. Und so stellst Du Deine Zaubernuss-Creme ganz einfach selbst her: Verrühre die Buttermilch mit dem Pulver aus den Zaubernußblättern zu einem glatten Brei. Füge dann für einen schönen Duft das Aprikosen- und Mandelöl dazu. Fülle die Creme in ein Glas oder Tiegel Deiner Wahl. Vielleicht willst Du es noch mit einem schönen Ettikett versehen. Vergiss nicht: die Creme hält sich nur rund eine Woche.
Seit Jahrhunderten bewährt: Die Bienenhonig-Maske
Das brauchst Du: 5 EL Weizenvollkornmehl, 1 EL Bienenhonig, 3 EL warme Milch, 1 Waschlappen
Die kleinen, fleissigen Bienen leisten uns schon seit Jahrtausenden gute Dienste. Ihr Honig schmeckt uns nicht nur gut – er hat auch heilende Wirkung. So klärt die Bienenhonig-Maske verstopfte Poren, desinfiziert und glättet die Haut. Angerührt ist sie ganz schnell und einfach – und dabei riecht sie auch noch ganz hervorragend! Und so geht’s: Mixe das Mehl mit dem Honig und der warmen Milch zu einem cremigen Brei. Verteile diesen gleichmäßig auf Hals und Gesicht. Lehne Dich entspannt zurück. Genieße die Wärme und den Duft und gönne auch Deiner Seele eine kleine Auszeit. Rubbel die Maske nach rund 20 Minuten – wenn sie angetrocknet ist – ab und spüle sorgfältig mit warmem Wasser hinterher.
SLH, Foto’s Fotolia.com: Portraits of a happy young woman,copyspace © Yuri Arcurs, Erntereife farbenfrohe Äpfel am Ast © Smileus, Wegwarte © M. Schuppich, Giaggioli © PHOTOERICK, Brot selbst backen © ExQuisine, Hamamelis 08 © LianeM, Honig auf einem Löffel mit Lavendel © Carmen Steiner
WeeYoo Kategorie Wohlfühlen: Naturkosmetik
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