Umfrage: Bedingungsloses Grundeinkommen – was würdest Du tun?
Überraschungserfolg für die Piraten-Partei in Berlin – und wir haben Euch die Frage gestellt: Wie würdest Du Deinen Alltag gestalten, wenn Du Dir keine Sorgen mehr machen müsstest um Dein Einkommen? Die Antworten sind vielfältig – nur faul auf der Couch liegen würde anscheinend keiner…
Umfrage: Bedingungsloses Grundeinkommen
Was würdest Du tun?
Stell Dir vor, Du bekämst jeden Monat eine Summe Geld – sagen wir 1500 Euro – zur Verfügung gestellt, die alle Deine Grundbedürfnisse deckt. Geld zu verdienen und die eigene Existenz zu sichern, wären also nicht mehr die entscheidenden Motivations-Faktoren, um zu arbeiten. Was würdest Du mit Deiner Zeit anstellen? Diese Frage haben wir Euch heute gestellt, denn der überraschende Erfolg der Piraten-Partei in Berlin zeigt, dass doch einige mit der Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommen sympathisieren. Aber warum? Weil man dann den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen könnte? Mitnichten! Eure Antworten zeigen, dass der Mensch sich am liebsten selbst weiterentwickelt, an sich arbeitet und seinen Horizont erweitert – und das zum Wohle der Gesellschaft:
“Etwas sinnvolles machen”
Sylvia F.: “Ich würde ganz viele tolle Projekte machen und unterstützen, mehr Sport treiben und die Chance nutzen, die Welt zu entdecken und viel reisen.”
Lisa B.: “Ich würde wahrscheinlich versuchen, an vielen verschiedenen Unis der Welt zu studieren. Ganz unterschiedliche Dinge, und nebenbei in Thailand in einem Armenhaus arbeiten.”
Jan O.
Jan O.: “Wenn ich den Druck nicht hätte, genug zu verdienen, um über die Runden zu kommen, würde ich mich meiner Bildung widmen und daraus resultierend versuchen, etwas sinnvolles zu erschaffen – wirtschaftlich oder planerisch gesehen.”
Daniela S.
Tim S.: “Bedingungsloses Einkommen? Davon wird man ja auch nicht reich. Ich würde auf jeden Fall meinen Hobbys mehr Aufmerksamkeit schenken, aber auch sicherlich weiterarbeiten.”
Daniela S.: “Kommt drauf an, wie hoch das Grundeinkommen wäre - aber ich würde durch die Welt reisen…”
“Eine logische Konsequenz”
Loretta G.
Eine ganz besonders ausführliche Zuschrift haben wir von Life-Coach und Humanistin Loretta G. erhalten: “Für mich steht nicht zur Debatte, ob es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben sollte oder nicht. Es ist nur die logische Konsequenz unserer heutigen Gesellschaft. Wir leben in einer Welt mit den tollsten Technologien, die uns schwere und undankbare Arbeiten abnehmen und uns das Leben in vielen Bereichen erleichtern und sie geben uns die Möglichkeit, das Leben in allen Facetten zu genießen. Sei es durch ein sehr gut ausgebautes Gesundheits-, Bildungs- und Sozialnetz oder die Möglichkeit, die Welt als Welterbe anzusehen, weil es keine wirklichen Grenzen mehr gibt, wie das Internet beweist.
Und das ist sehr positiv. Aber… jetzt haben wir ein Problem, denn diese Technologien nehmen dem Menschen zwar Arbeit ab, nehmen aber gleichzeitig auch Arbeitsplätze weg. Und gleichzeitig können nicht aus dem Nichts plötzlich Arbeitsplätze erschaffen werden. Es ist wie das Spiel “Die Reise nach Jerusalem”: Es hat immer weniger “Stühle”, sprich Arbeitsplätze – und jeder weniger bedeutet ein Menschenleben mehr, dessen Existenz vor dem Abgrund steht.
“Angst lähmt – Sicherheit beflügelt”
Die Chance, die ein Bedingungsloses Grundeinkommens (BGE) birgt, ist dass die Grundbedürfnisse aller gedeckt sind, und somit Ängste, die mit der Existenzerhaltung zu tun haben, wegfallen. Angst lähmt – Sicherheit beflügelt. Menschen, die keine existentiellen Ängste haben, sind viel freier, wollen auch geben. Die meisten Menschen würden auch weiterarbeiten wollen. Sie würden viel sozialer werden, mehr unterstützen, weil sie es jetzt auch könnten. Ich kenne so viele Menschen, die wiederum gerne Zeit für andere Menschen einsetzen würden, sei es durch Betreuung jeder Art oder auch durch richtiges Anpacken und helfen. Dass der Mensch nicht arbeiten will, ist ein völlig falsches Menschenbild, was heute sogar mit Studien belegbar ist.
Das eigentliche Problem unseres Wirtschaftssystems besteht darin, dass es so aufgebaut ist, dass der Mensch für seine Arbeit entlohnt wird. Wenn aber keine Arbeit da ist, wie soll denn der Mensch überleben? Es ist nicht so, dass er nicht arbeiten will, sondern dass er nicht arbeiten kann! Und wenn doch, dann zu einem unmenschlichen Lohn, was sowohl erniedrigend ist, als auch völlig respektlos.
Mir kommt ein Beispiel in den Sinn. Letzten Freitag habe ich einen Beitrag im “Monitor” gesehen, indem es um Altersarmut in Deutschland ging. Und zwar nicht nur bezogen auf die heutige Situation, sondern auch, wie es in Zukunft aussehen wird. Sehr ernüchternd, sag ich nur. Da wird eine Politikerin gefragt, was sie gedenkt, dagegen zu unternehmen. Ihr Vorschlag? Die sonst schon Lohnschwachen sollen ihre Rente “aufbessern”, indem sie selbst schauen müssen, wie ihre Beiträge dann später gedeckt sind – namentlich Privatvorsorge betreiben. Also von nicht Vorhandenem noch irgendwie etwas sparen. Wie soll das gehen? Diese Leute leben jetzt schon teilweise unter dem Existenzminimum! Hier merkt man, dass es nicht darum geht, nach echten Lösungen zu suchen, sondern wieder um ein Beschönigen und Kleinreden des Problems.
“Die Ressourcen sind da, werden aber falsch verteilt”
Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel. Wir kommen nicht darum herum, das ganze System mit zu verändern, dem echten technologischen Fortschritt anzupassen, mit zu gehen mit der “Evolution”. Es bedarf aber einer radikalen Änderung unseres Bewusstseins als Mensch und Organismus im ganzen System. Und dies hat nichts mit Esoterik oder Ähnlichem zu tun. Es ist einfach Fakt, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander klafft. Es hat einige wenige, die überdimensional reich sind und viele, die es nicht mal schaffen, sich Nahrung und Kleidung zu beschaffen, Grundbedürfnisse eines jeden Menschen. Und wir reden hier nicht von den sogenannten Dritte-Welt-Ländern.
Angesichts der Tatsachen kommen wir nicht darum herum zu sehen, dass zwar die Ressourcen da sind – und zwar genug für jeden auf dieser Welt – sondern dass diese Ressourcen völlig falsch verteilt werden. Und hier kommen wir zum eigentlichen Problem: dem aktuellen monetären Wirtschaftssystem. Dieses war zwar gut, um dahin zu kommen wo wir heute sind. Doch ist es heute wirklich noch aktuell? Wenn wir schauen, woher denn diese Idee des monetären Systems kommt, sehen wir, dass es die Erfindung einer Elite war. Es waren Könige und sonstige Adlige, die aus ihrer Not ein Geschäft machten. Sie selbst wurden immer ärmer und die Normalbürger wurden im Verhältnis immer reicher oder besser gestellter. Es bahnte sich eine Gesellschaft an, in dem Gleichwertigkeit an Kraft gewann. Dies passte aber der damaligen Elite nicht. Und somit wurde das uns heute bekannte System entwickelt… Natürlich wurde es noch verfeinert im Laufe der Jahre, damit es nicht so leicht auffällt, dass es hier nicht um den Menschen im allgemeinen ging, sondern um ganz bestimmte Menschen.
“Vom Bedingungslosen Grundeinkommen zur Ressourcenbasierten Wirtschaft”
Aber die Idee der Gleichwertigkeit ist deswegen nicht ausgestorben. Es wurde nur versucht, sie so lange wie möglich hinauszuzögern. Und anhand der heutigen politischen Unruhen auf der ganzen Welt sehen wir, dass das Kollektiv “Mensch” das Ganze langsam durchschaut und die Schnauze voll davon hat. Das Schöne an der doch sehr beängstigenden Situation ist, dass es Alternativen gibt zum heutigen System. Es gibt Menschen, die sich was überlegt haben und zwar teilweise bis ins kleinste Detail. Ich rede hier vom Zeitgeist Movement und dem Venus Projekt. Beide tragen die Idee einer Ressourcenbasierten Wirtschaft (RBE), indem Geld völlig unnötig ist, alles gerecht verteilt wird und die weltweiten Ressourcen geschont werden.
Das BGE ist also für mich nur eine unausgereifte Alternative zu der viel gerechteren RBE. Wir werden also nicht darum herum kommen, uns als Spezies Mensch weiter zu entwickeln. Denn wenn wir es nicht tun, wird das größere System, dass über unserem menschlichen steht, selbst eingreifen. Evolution lässt sich nicht aufhalten, höchstens verzögern.”
das grundeinkommen würde ganz viele energien freisetzen,viele kleine gewerbe,die nicht rentabel ,aber gut sind würden enstehen,gute ideen können umgesetzt werden ohne gleich auf profit achten zu müssen.mancher könnte einfach nur de gute mensch sein ,gutes tun helfen,sich kümmern,nach seiner fassong selig werden.jeder könnte seine träume leben.wäre das schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Eine Kommentar zu Umfrage: Bedingungsloses Grundeinkommen – was würdest Du tun?
das grundeinkommen würde ganz viele energien freisetzen,viele kleine gewerbe,die nicht rentabel ,aber gut sind würden enstehen,gute ideen können umgesetzt werden ohne gleich auf profit achten zu müssen.mancher könnte einfach nur de gute mensch sein ,gutes tun helfen,sich kümmern,nach seiner fassong selig werden.jeder könnte seine träume leben.wäre das schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!