WeeYoo – Yoga – Strecke Teil 13 – Stirn- und Scheitelchakra öffnen
Während die unteren Chakren auf Themen wie unsere Sicherheit, unser Zuhause, Familie sowie unsere Gefühlswelt ausgerichtet sind, entwickeln die höheren Chakren die Weisheit, die uns dabei hilft, das größere Ganze im Leben zu verstehen. Mit diesen Yoga – Übungen kannst Du Stirn- und Scheitelchakra öffnen…
WeeYoo – Yoga – Strecke Teil 13
Stirn- und Scheitelchakra öffnen
Während die unteren Chakren auf Themen wie unsere Sicherheit, unser Zuhause, Familie sowie unsere Gefühlswelt ausgerichtet sind, entwickeln die höheren Chakren die Weisheit, die uns dabei hilft, das größere Ganze im Leben zu verstehen.
Obgleich die Entwicklung des Kronenchakras mit dem für vielen als Hauptziel des spirituellen Prozesses geltendem Prinzip der Erleuchtung besonders anziehend erscheinen mag, ist es von größter Wichtigkeit, die Bedeutung der unteren Chakren nicht zu unterschätzen. Denn alle Chakren beeinflussen sich gegenseitig und hängen unabdingbar miteinander zusammen! Die starke und sichere Unterstützung durch unser Wurzelchakra (Mooladhara Chakra) hilft uns dabei, die spirituellen Qualitäten der oberen Chakren auf eine gesunde und in den Gesamtprozess integrierte Weise auszubilden.
Das Ajna-Chakra
Das Stirnchakra, das dritte Auge
Sitz und Bedeutung: Das Ajna- Chakra liegt zwischen den Augenbrauen, in der Kopfmitte in der Region der Hypophyse. Die mit dem Ajnachakra assoziierten Themen und Fähigkeiten bestehen u.a. darin, die Vergangenheit zu visualisieren, positive innere Bilder der Zukunft zu schaffen sowie die eigene Phantasie zu entfalten. Der Sanskritname Ajna Chakra deutet sowohl auf das Ajna als Wahrnehmungszentrum, als das Geist- und Bewusstseinszentrum oder auch als “Der Ort des Befehls” hin. Das Dritte Auge wird mit dem Element des Lichtes und der Farbe indigoblau oder auch rein-weiß assoziiert.
Während unsere physischen Augen die materielle Welt wahrnehmen, sieht unser drittes Auge über die physische Dimension hinaus. Diese Vision beeinhaltet Hellsichtigkeit, Telepathie, Intuition, Träumen, Imagination sowie die Fähigkeit zur Visualisierung. Das sechste Chakra spielt eine wichtige Rolle bei der Schaffung und der Wahrnehmung von Kunst und der Erkenntnis, dass das was wir sehen eine kraftvolle Wirkung auf uns haben kann. Das dazugehörige Mantra ist das heilige OM, das mit Ajna in Verbindung stehende Organ das Gehirn. Ein geöffnetes Ajna Chakra bedeutet insgesamt ein Öffnen des Geistes, der Erkenntnis und Intuition.
Bei Unterfunktion des Chakras: Gedächtnisschwierigkeiten, Sehstörungen, Schwierigkeiten dabei zu visualisieren sowie Muster zu erkennen.
Bei Überfunktion des Chakras: Kopfschmerzen, Halluzinationen, Alpträume, Konzentrationsschwierigkeiten
In Harmonie: Du befindest Dich in Verbindung mit Deiner Intuition, bist bewusst, wach, und offen für telepathische Fähigkeiten sowie Hellsichtigkeit.
Yogische Abhilfe schaffen: Zu den Asanas, die das Ajna Chakra aktivieren, gehören z.B. Eka Pada Pranamasana, shanmukhi mudra , alle Umkehrhaltungen, sowie Meditationsübungen.
Zudem können auch die Schaffung positiver innerer Bilder und Visualisierungen dabei helfen, ein gesundes sechstes Chakra zu befördern.
Asanas zur Stärkung des Ajna- Chakras
Adho Mukha Svasanana
- der herabschauende Hund
Um in diese einfache Umkehrhaltung zu kommen, nehme zunächst den Vierfüßlerstand ein. Setze Deine Handflächen direkt unter Deine Schultern und positioniere Deine Knie hüftbreit unter Deinem Becken. Drücke mit der Ausatmung Deine aufgefächerten Hände gleichmäßig in den Boden und löse Deine Knie vom Boden. Strecke nun Deine Beine aus, Deine Füße befinden sich mindestens hüftbreit auseinander, Deine Fersen zeigen leicht nach außen. Dein Steißbein zieht nach oben und die Fersen ziehen parallel nach unten. Deine Waden ziehen zurück. Lasse Deinen Kopf entspannt hängen und Nacken sowie Schultern entspannt. Dein Bauch ist angespannt, Deine Arme sind gestreckt, Dein Kopf befindet sich in Verlängerung der Wirbelsäule. Insgesamt formt Dein Körper ein umgekehrtes V.
Visualisiere nun, wie sich strahlendes Licht in Deiner Kopfmitte ausbreitet, um Ajna zu stärken und zu reinigen. Genieße die Visualisation einige tiefe und ruhige Atemzüge lang, atme ganz tief in Deinen Bauch hinein sowie komplett wieder aus.
Yoga Mudra oder die Haltung des Kindes
Um diese Haltung einzunehmen, knie Dich zunächst auf den Boden oder Deine Yogamatte und setze Dich auf Deine Füße. Deine Fersen zeigen nach außen. Lege Deine Stirn nun auf den Boden, während Deine Arme entspannt neben Deinem Körper liegen. Deine Handflächen sind nach oben gerichtet, Dein Rücken ist rund und weich. Entspanne Deinen gesamten Rücken, Deine Arme und auch Deinen Bauch. Atme ganz tief und ruhig in Deinen unteren Rücken hinein. Ziehe Deine Sinne ganz von der Außenwelt zurück und lenke Deinen Fokus nun vollständig auf den Punkt zwischen Deinen Augenbrauen, auf das Ajna- Chakra. Visualisiere reines, weißes Licht, während Du das Mantra “OM”, geistig oder verbal, rezitierst. Spirituell besonders Engagierte rezitieren das Mantra 108 Mal.
Janu Shirshasana – Knie-Kopf-Haltung
Setze Dich zunächst aufrecht auf den Boden und winkle ein Bein zur Seite an. Lege nun den Fuß an die Innenseite des ausgestreckten Beins, so nah wie möglich an das Schambein heran. Spanne das ausgestrecke Bein an und ziehe die angezogene Ferse nach vorne.
Mit der nächsten Einatmung, verlängere Dich aus dem unteren Rücken heraus kommend über die Krone des Kopfes hinaus. Hebe die Arme über den Kopf, und drehe Dich mit der Ausatmung leicht in Richtung des ausgestreckten Beine. Beuge Dich nun mit geradem unteren Rücken aus der Hüfte heraus nach vorn, schiebe Dein Steißbein nach hinten und bringe den Oberkörper so nah wie möglich zum Oberschenkel.
Greife nun an oder um Deine Füße und lege Deinen Kopf auf Deinen Knien ab.
Fokussiere Deine Aufmerksamkeit nun ganz auf Dein Stirnchakra, und stelle Dir vor, wie Du dem Chakra mit jeder Einatmung indigoblaues, reines Licht zuführst. Wenn Du magst, rezitiere zusätzlich das Mantra OM.
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